Besonders bei Schwerstkranken mit einem hohen Immobilitätsgrad und einem entsprechenden Dekubitusrisiko ist eine gute Hilfsmittelauswahl sehr wichtig. Angehörige sind z.B. durch eine ständige Dokumentation zudem besonders beansprucht und sollten daher durch geeignete Hilfsmittel so gut es geht bei der Pflege des Betroffenen entlastet werden. Zudem steigt die Chance durch gute und effiziente Hilfsmittel weitere Folgekosten zu verringern.

Erschienen in der WAZ am 27.03.2013. Download des Artikels hier: waz_27032013_mitleidundpflege

Das „ADS intelligent“ ist ein Medizinprodukt zur statischen Weichlagerung, Druckbereichsverschiebung in bestimmten Bereichen, Dokumentation und Analyse von Markro und Mikro-Bewegungen, sowie zur Freilagerung von bestimmten Bereichen bei Patienten zum Zweck der Dekubitusprophylaxe und der Dekubitustherapie. Das „ADS intelligent“ kann zudem auch die Lage des Patienten dahingehend automatisch verändern, die die Druckbereiche im Sakralbereich mit dem höchsten Druck automatisch entlastet werden. Der Einsatz des Systems unterstützt das Pflegepersonal. Das „ADS intelligent“ wird zu diesem Zweck mit einem speziellen Typ einer AirMed PLUS – Patientenauflage mit einer besonderen Geometrie verbunden. Es ist ein Mikroprozessor gesteuertes Gerät mit einer aktiven Druckregelung und hält den Druck in den Luftzellen bezogen auf das eingestellte Patientengewicht zur Erreichung der optimalen Weichlagerung konstant. Das Gerät kann mit der entsprechenden Patientenauflage bis zu einem Dekubitusgrad 4 eingesetzt werden.

Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderte Forschungs- und Entwicklungs-Kooperationsprojekt „ADS intelligent“  wird in der Deutschen Ärztezeitung vorgestellt.

Lesen Sie hier einige Veröffentlichungen zum ADS intelligent der AirMed PLUS GmbH:

1) Erfolgsbeispiel ADS intelligent – Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)

2) Die Schwester, der Pfleger (März 2013) – Von Otto Inhester und Gerhard Schröder (Universität Witten Herdecke)

3) Deutsche Ärztezeitung (Februar 2013) – Otto Inhester (Universität Witten Herdecke)