Dekubitusprophylaxe welche gibt es
4.6/5

„Systeme direkt vom Hersteller in Deutschland. 


Wer kennt sich mit den Systemen besser aus als der Hersteller selbst.“

Dekubitusprophylaxe / DekubitusTherapie

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  • „AIRMED“ SMARTE ANTI – DEKUBITUS WEICHLAGERUNGS- ODER WECHSELDRUCKMATRATZEN FÜR DAS BETT

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Dekubitusprophylaxe welche gibt es ? Von heute auf morgen benötigen Sie eine Dekubitus Matratze. Dekubitus – was müssen Sie wissen und tun? Denn jetzt muss schnell gehandelt werden. Schmerzen sollen vermieden werden. RezeptDruckentlastungsklassen, Dekubitus-Grade – es gibt für Sie viele Details zu beachten damit ein möglichst gutes Ergebnis erreicht wird.

Dipl. Ing. Birger Nispel, Geschäftsführer und Erfinder

DEKUBITUSPROPHYLAXE – WELCHE GIBT ES ?

„Es war immer mein Traum, Menschen zu helfen. Als Ingenieur für Medizintechnik mit internationaler Erfahrung seit über 30 Jahren wollte ich dabei innovative Wege gehen. Daher fokussierte ich die AirMed PLUS GmbH im deutschen Markt mit eigenen Forschungs- und Entwicklungsaufgaben auf lediglich ein universelles Anti Dekubitus Matratzen Gerät für das Bett. Dekubitusprophylaxe welche gibt es . ‚Gutes besser machen‘ hieß die Aufgabe. An zwei Patenten bin ich beteilig. Das Anti Dekubitus Matratzen Gerät von dem ich spreche heißt „ADS clinic“ und besitz mehrere vielversprechende Eigenschaften für die Dekubitustherapie und Dekubitusprophylaxe. Spezialisierung schafft Expertenstatus, und wir haben uns auf Liege-Systeme für Betten spezialisiert.“

Dekubitusprophylaxe welche gibt es ? So gehen Sie jetzt weiter vor wenn Sie sich für eine Dekubitus Matratze für das Bett interessieren:

  1. Notieren Sie sich alle Fragen, die Sie haben. 
  2. Schauen Sie in Ihren Kalender. Wann haben Sie ca. 30 Minuten Zeit?
  3. Tragen Sie Ihren Vor- und Nachnamen ein, so wie ihre Emailadresse, unter der wir Sie erreichen können. Klicken Sie dann auf den Button „Absenden„.  
  4. Sie erhalten eine Bestätigung per Email. 
  5. Einer unserer Spezialisten wird Sie danach kontaktieren.
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Dekubitusprophylaxe welche gibt es – häufig gestellte Fragen:

Sind Wechseldrucksyteme nicht sehr laut?

Das ist die meist gestellte Frage mit wichtigem Hintergrund. Vorab: Wechseldrucksysteme müssen absolut leise sein um den Gesundungsschlaf eines Betroffenen zu fördern. Gesunde Menschen wissen selber: war der Nachtschlaf nicht gut, dann wird der Tag auch nicht gut. Daher ist es wichtig, dass das Wechseldruck Anti Dekubitus Gerät den Nachschlaf nicht stört. 

Der Ursprung dieser Frage liegt in der Historie. Als vor vielen Jahren Wechseldrucksysteme auf dem Markt kamen begann sofort der Preiskampf. Leistungsträger kürzten Leistungserbringern die Vergütung beim Einsatz von Antidekubitus Geräten. Damit haben sich Leistungserbringer dann nach günstigeren Antidekubitus Geräten umgeschaut. Asien entdeckte den Deutschen Markt. Entweder als Eigenmarke oder als Produktionsstätte für OEM Produkte. Günstigere Geräte wurden importiert. Neue Gesetze und Regularien für sollten die Qualität stabilisieren, was bei den Leistungserbringern dazu führte, dass die Kosten stiegen. Um dasselbe als Leistungserbringer zu verdienen wie vorher mussten die Geräte also wieder billiger produziert werden. Die Endlosspirale setzte sich in Gang. Kurz um: billigere Produktionen haben sich auf die Qualität in der Lautstärke ausgewirkt, daher verbinden viele Menschen „Wechseldruck Systeme“ mit „laut“. 

Das „ADS clinic“ wird in Deutschland gefertigt, bei einem hochspezialisiertem Unternehmen für Druck-Mess-und Regeltechnik und besitz lediglich 26 dB im lautesten Betrieb. Vielleich kann man das mit einem fallenden Blatt Papier vergleichen. Klimaanlagen in Räumen sind lauter.   

Bezahlt die Krankenkasse alle Geräte?

Das kommt auf die Krankenkasse an. 

Sind Anti Dekubitus Matratzen sehr teuer?

„Teuer“ ist eine relative Eigenschaft, die immer im Zusammenhang der Leistung des Produktes gesehen werden mus. Sehr gute Antidekubitus-Systeme, die sehr gute Ergebnisse bringen können, sind meist günstiger wie Zahnersatz. Was passiert, wenn ein günstiges Produkt nicht die erhofften Ergebnisse bringt? Die Folgen können Sie sich sicher selber sehr gut bildlich vorstellen …

Müssen Anti Dekubitus Matratzen eine CE Kennzeichnung besitzen?

Ja. Es muss das CE Kennzeichen der Richtlinie für Medizinprodukte besitzen.  Eine Nummer hinter dem CE Kennzeichen ist nicht erforderlich.   

Was hat es mit der Listung des Anti Dekubitus Gerätes im Hilfsmittelverzeichnis auf sich?

Anti-Dekubitus-Systeme sind Hilfsmittel. Es gibt ein Verzeichnis, in dem Hilfsmittel gelistet werden können. Hilfsmittel müssen nicht in dem Hilfsmittelverzeichnis gelistet sein.  

Muss man einen Patienten nie mehr Umlagern wenn man eine Anti Dekubitus Matratze einsetzt?

Nein. Anti-Dekubitus-Systeme aller Hersteller sind Hilfsmittel, keine Allheilmittel. Dennoch ist der Einsatz eines Anti-Dekubitus-Systems mit entsprechend guten Druckentlastungswerten für jeden betroffenen Patienten wichtig, denn wenn man die Chancen auf Heilung eines Dekubitus oder die Chancen auf Vermeidung eines Dekubitus nur um wenige Prozent verbessern kann, ist unglaublich viel gewonnen. Dabei sind die richtigen Druckwerte wichtig.   

Wie sieht es mit der Reinigung der Matratze aus?

Anti-Dekubitus-Systeme müssen und können regelmäßig gereinigt und desinfiziert werden. Die Patientenauflage kann in der Waschmaschine mit einem Desinfektionswaschmittel gewaschen werden.    

3-Kammer Wechseldrucksysteme mit WL-Funktion und die Vorteile

Pflegebedürftige, bettlägerige Personen leiden häufig unter Druckgeschwüren (Dekubitus, Wunde, offene Wunde), die mit beträchtlichen Schmerzen und einem hohen gesundheitlichen Risiko einhergehen. Wundheilung ist das Ziel, Wundversorgung ist notwendig. Pflegende Personen werden vor eine große Herausforderung gestellt Dekubitus Wundversorgung zu organisieren um ein fiesen Druckgeschwür zu vermeiden. Gesunde Menschen ohne Notwendigkeit für primäre Wundheilung oder sekundäre Wundheilung ändern unbewusst in regelmäßigen Abständen ihre Liegeposition, um Hautbereiche zu entlasten, die einem höheren Auflagedruck ausgesetzt sind. Dieser Impuls fehlt häufig bei kranken und sehr alten Menschen. Oft sind diese Menschen aufgrund ihrer körperlichen Einschränkungen nicht mehr in der Lage, ihre Liegeposition zu ändern. Das Wechseldrucksystem kann Hautbereiche, die einem erhöhten Druck ausgesetzt sind, entlasten. Solche Anti-Dekubitus-Systeme sind als Matratzen und Matratzenauflagen verfügbar. Die Druckentlastung erfolgt zumeist über ein Dreikammersystem in Kombination mit einer elektrischen Pumpe. Solche Systeme können Pflegepersonen entlasten und die Lebensqualität pflegebedürftiger Personen verbessern. Dekubitus Wunden sind z. B. Dekubitus am Gesäß , Dekubitus am Steiß, Dekubitus unter der Brust, Dekubitus am Rücken, all das können akute Wunden sein. Dekubitus wird im Volksmund auch Druckgeschwür genannt. Dekubitusprophylaxe ist, wie auch Dekubitus Therapie, ein wichtiges Thema, wo es um Detailkenntnisse geht. Der Volksmund versteht unter der Dekubitusprophylaxe das Verhindern eines Dekubitus. Wir empfehlen die Sichtweite zu erweitern und als Dekubitusprophylaxe auch die Verhinderung der Verschlimmerung eines Dekubitusgrades zu sehen. Das Hintergrund der Hilfsmittelversorgung sieht wie folgt aus: Leistungserbringer am Patienten werden für die Wundversorgung (das Behandeln einer Dekubitus Wunde, der Dekubitus Wundbehandlung) vom Leistungsträger (der Krankenkasse) bezahlt. Leistungserbringer werden von der Krankenkasse auch für das zur Verfügungstellen von Anti-Dekubitus Hilfsmitteln bezahlt. Die Wundversorgung ist dabei meist der viel teurere Teil, also für das zur Verfügungstellen eines Anti-Dekubitus-Systems bezahlt eine Krankenkasse in der Regel viel weniger Geld an den Leistungserbringer als für den Aufwand der Wundversorgung. Die Krankenkasse bezahlt den Leistungserbringer für die gesamte Zeit der Wundbehandlung bzw. der Laufzeit des Anti-Dekubitus-Hilfsmittels.

Wie kommt es zur Wunde oder zum Dekubitus?

Bei einem Dekubitus handelt es sich um ein Druckgeschwür (u.U. auch akute Wunden), das bei pflegebedürftigen Personen auftreten kann, die nicht mehr in der Lage sind, ihre Liegeposition zu verändern. Die betroffenen Hautpartien, aber auch das darunter befindliche Fett- und Muskelgewebe sind dauerhaft einem erhöhten Auflagedruck ausgesetzt. Die Durchblutung dieser Bereiche ist reduziert. In der Folge treten Gewebsschädigungen auf. Bei den Dekubitalgeschwüren werden vier verschiedene Grade unterschieden, Dekubitus Grad* 1 – 4. Der vierte Grad kann zum vollständigen Verlust der Hautschichten und zur Beschädigung der Knochen führen. Hierbei geht es dann um sekundäre Wundheilung und primäre Wundheilung, allgemein: es geht um akute Wunden heilen durch Wundbehandlung. Eine Positionswechselhilfe ist hilfreich.

Die Funktionsweise von Wechseldrucksystemen

Manche Wunden heilen schlecht. Angehörige berichten uns: offene Wunden am Po heilt nicht oder Wunden heilen schlecht. Daher ist das zu Hilfe nehmen von einem Dekubitus Hilfsmittel hilfreich. Der Expertenstandard Dekubitus ist das Werk von vielen Experten auf dem Gebiet der Dekubitus Wundversorgung. Ein Dekubitus Hilfsmittel ist z.b. ein Wechseldrucksytem oder im Volksmund Dekubitus Matratze, Pflegematratze oder WL-Matratze, auch Weichlagerungsmatratze (WL= Weichlagerung).

Das Wechseldrucksystem ist mit Luft gefüllt und kann als Matratze oder als Matratzenauflage genutzt werden. Diese Spezielle Art von Dekubitus Hilfsmittel kann den Druck an Körperbereichen wechseln. Diese Antidekubitusmatratze kann auch die Rolle einer Weichlagerungsmatratze übernehmen. Eine Wechseldruckmatratze eignet sich auch zur Behandlung bereits vorhandener Druckgeschwüre. Die Wechseldruckmatratze oder Auflage arbeitet nach dem Prinzip der wechselnden Be- und Entlastung einzelner röhren-förmiger Zellen. Sie verfügt über mehrere Luftkammern oder Luftzellen sowie eine elektrische Pumpe und arbeite quasi als Positionswechselhilfe. Zumeist handelt es bei Fachkreisen um die Bevorzugung eines Dreikammersystem. Von Zweikammsystemen die günstiger zu produzieren sind und eine Kammer weniger bei der Patientenlagerung bieten sehen wir aus allgemein bekannten Gründen ab. Von den drei Kammern sind zwei mit Luft gefüllt, während die dritte Kammer leer ist. Dieser Zustand ändert sich in einem Rhythmus von 3 bis 30 Minuten. Die Zellen, in denen nur wenig Druck vorhanden war, werden mit Luft gefüllt, während in anderen Zellen Druck abgelassen wird. Das System sorgt nicht nur für eine Druckentlastung, sondern auch für eine verbesserte Durchblutung. Nach dem aktuellen Stand der Technik sind verschiedene Systeme erhältlich, die Sie abhängig von dem Dekubitus Grad 1, Dekubitus Grad 2, Dekubitus Grad 3 oder Dekubitus Grad 4 der Grunderkrankung des Patienten auswählen können. Zudem kann Dekubitusprophylaxe betrieben werden. Dabei geht es darum, eine Verschlimmerung des Dekubitusgrad zu vemeiden (1 auf 2, 2 auf 3, 3 auf 4). Dekubitus Grad 5 und Dekubitus Grad 6 gibt es nicht.

Welche Risiken bestehen?

Expertenstandard Dekubitus. In Fachkreisen wird der Einsatz von Anti-Dekubitus-Systemen teilweise kritisch hinterfragt. Neben Druck- und Scherkräften als Auslöser von Dekubitus werden auch psychosoziale Faktoren bei der Entstehung der Druckgeschwüre herangezogen. Teilweise werden bei der Anwendung von Anti-Dekubitus-Systemen Veränderungen bei den Patienten beobachtet, beispielsweise Fehlinterpretation von Umweltreizen, Störung der körperbezogenen Wahrnehmung, räumliche und zeitliche Desorientierung, Koordinationsstörungen oder Verstärkung der vorhandenen Schmerzsymptomatik durch temporäre Spitzendrücke und Hubbewegungen.
Mit der richtigen Anwendung des Wechseldrucksystems und der Beachtung der Sicherheitsmerkmale lassen sich solche Risiken jedoch deutlich reduzieren und auch ganz vermeiden. Es gibt verschiedene Arten von Anti- Dekubitus-Systemen, die Sie abhängig von den individuellen Bedürfnissen des Patienten (z.B. Grad des Dekubitus und Ort des Dekubitus (akute Wunden, Dekubitus Steißbein, oder Dekubitus am Po, oder…), generelle Anamnese (=Diagnose und Berücksichtigung des Gesamtzustandes des Patienten) wählen können.

Wechseldrucksysteme unter Berücksichtigung der Entstehungsfaktoren von Dekubitus

In wissenschaftlichen Arbeiten und Anwendungsbeobachtungen werden verschiedene Faktoren zusammengetragen, die zur Entstehung von Dekubitus führen. Es wird unterschieden zwischen extrinsischen und intrinsischen Faktoren. Zu den extrinsischen Faktoren gehören

– Körperhygiene
– Lagerung des Patienten
– Feuchtigkeit
– Einnahme von Medikamenten
– Hebe- und Lagerungstechniken
– Generelle Anamnaese
– Ernährung und Hautzustand .

Anti-Dekubitus-Systeme zur Dekubitusprophylaxe, Wundheilung für akute Wunden und offene Wunden, und die geeignete Behandlung des Patienten können die extrinsischen Faktoren positiv beeinflussen.
Die intrinsischen Faktoren sind vielfältig und hängen vom Patienten selbst ab. Sie umfassen das Alter, das Gewicht, Mangelernährung, Stoffwechselerkrankungen, reduzierte Mobilität, Infektionen und Inkontinenz.
Bei der Lagerung des Patienten auf dem Rücken und auf der Seite besteht an bestimmten Körperstellen ein erhöhtes Risiko für Druckgeschwüre. Bei der Lagerung auf dem Rücken sind

– Hinterkopf
– Schulterblätter
– Ellenbogengelenke
– Steißbein
– Fersen

am stärksten gefährdet. Eine starke Gefährdung von

– Ohren
– Schultergelenk
– Beckenkamm
– Großem Rollhügel
– Kniegelenk
– Wadenbein
– seitlichem Knöchel

besteht bei der Lagerung des Patienten auf der Seite. Untersuchungen und Studien haben sich mit der Modellierung der Druckeinwirkung und mit Möglichkeiten zur Reduzierung der Gefahren auseinandergesetzt. Unter Berücksichtigung der Risikofaktoren für Dekubitus wurden verschiedene Möglichkeiten der Lagerung näher untersucht. Das Wechseldrucksystem führt gemäß der Studie zu einer Druckentlastung. Das Dreikammersystem verbindet nach dembekannten Stand der Technik die Vorteile von Weichlagerung auf einer Schaumstoffunterlage und Wechsellagerung. Gegenwärtig sind Wechseldrucksysteme zur Dekubitusprophylaxe, Wundheilung für akute Wunden und offene Wunden in Deutschland die am weitesten verbreiteten motorisch betriebenen Anti-Dekubitus-Systeme.

Anforderungen an Wechseldrucksysteme

In wissenschaftlichen Arbeiten z.B. werden verschiedene Möglichkeiten der Lagerung von Patienten zur Dekubitusprophylaxe von Dekubitus behandelt. Mikroklima durch Temperatur und Feuchtigkeit sind ebenfalls wichtige Faktoren bei der Entstehung von Dekubitus. Das Mikroklima entsteht durch den Austausch von Wärme und Feuchtigkeit zwischen Patient und Hilfsmittel. Die physikalischen Eigenschaften des Hilfsmittels haben entscheidenden Einfluss bei der Vermeidung von Dekubitus. Möglich wäre ein Leckagealarm im Anti-Dekubitus-System, das auf einen Luftaustritt durch defekte Zellen hinweist.
Ein weiteres Problem sind die Scherkräfte, die auf den Körper des Patienten einwirkt und zur Entstehung von Dekubitus führen kann. Ein gutes Anti-Dekubitus-System kann solche Scherspannungen weitgehend reduzieren durch dehnfähige Materialien.

Eine Weichlagerung auf einer Schaumstoffunterlage verringert den Druck, da sich die Auflagefläche durch das Einsinken des Patienten in das Hilfsmittel vergrößert. Die Wechsel- und Umlagerung ändert die Druckbelastung des Körpers zeitlich und örtlich. Ein Bereich wird stärker belastet, während ein anderer Bereich entlastet wird. Ein Vorteil dieser Wechsellagerung ist die verbesserte Sauerstoffperfusion an den Körperstellen, die entlastet werden. Um gleichmäßig eine gute Sauerstoffversorgung zu gewährleisten, muss die Be- und Entlastung im Wechseldrucksystem in einem festgelegten Rhythmus erfolgen. Um dem Risikofaktor Feuchtigkeit entgegenzuwirken, sollte die Auflagefläche des Patienten belüftet werden.
Weichlagerungsmatratzen bestehen meist aus verschiedenen Schaumstoffschichten. Ein Problem ist bei einer solchen Schaumstoffunterlage jedoch häufig der Feuchtigkeitstransport. Ein Dreikammersystem mit separat befüllbaren Luftzellensystemen kann gefährdete Areale am Körper periodisch entlasten, während andere Areale kurzzeitig stärker belastet werden. Das System vereint die Prinzipien von Weichlagerung und Umlagerung.

Richtige Anwendung von Wechseldrucksystemen zur Dekubitus-Prävention

Bei der Prävention von Dekubitus in der Alten- und Krankenpflege kommt es auf die richtige Anwendung der Wechseldrucksysteme an. Die Sicherheitsmerkmale müssen berücksichtigt werden. Wechseldrucksysteme sind in verschiedenen Varianten erhältlich. Häufig handelt es sich um ein Dreikammersystem , doch werden auch Zweikammer-Systeme angeboten. Bei einem solchen Zweikammer-Wechseldrucksystem ist eine Kammer mit Luft gefüllt, während die andere leer ist. Hierbei reduziert sich die Kontaktfläche auf EINE befüllte Zelle, was zu einem höheren Kontaktdruck gegenüber Dreikammer-Wechslendrucksystemen führt , wo ZWEI Zellen befüllt sind und sich der Kontaktdruck auf zwei Zellen verteilt. Es gibt großzellige Systeme mit Kammern im Durchmesser von mindestens 10 bis 12 Zentimetern sowie kleinzellige Systeme. Wie Anwendungsbeobachtungen ergaben reicht die Entlastungswirkung bei kleinzelligen Systemen nicht aus, um die Durchblutung zu fördern. Das Altenpflegemagazin im Internet, PQSG, stellt einen Pflegestandard für die Nutzung von Wechseldrucksystemen in der ambulanten und stationären Pflege dar. Es weist ausdrücklich darauf hin, dass ein Wechseldrucksystem kein Ersatz für die regelmäßige Umlagerung von Patienten mit eingeschränkter Mobilität ist. Wie der Name schon sagt: Dekubitus-Hilfsmittel. Dennoch erlauben solche Systeme für Pflegepersonal eine Zeiteinsparung, da die Positionsanpassung der Patienten in größeren Zeitabständen möglich ist. Der Pflegestandard beschreibt die Indikationen für die Anwendung von Wechseldrucksystemen:

– gesteigertes Dekubitusrisiko, vor allem bei Schmerzen
– Anwendung ist nicht sinnvoll bei Frakturen oder Wirbelsäulenverletzungen
– Systeme sind geeignet für ein Körpergewicht bis zu 160/180 Kilogramm.

Soll der Patient umgelagert werden, bringen Sie das System in den Statikmodus (Modus Weichlagerung). Alle Zellen müssen den gleichen Druck haben und aufgeblasen sein. Nach erfolgter Umlagerung schalten Sie in den dynamischen Wechselmodus. Alle Hautbereiche des Patienten müssen korrekt vom Druck entlastet werden. Nach jeder Umlagerung des Patienten sollte eine Kontrolle erfolgen. Der Druck ist ausreichend, wenn Sie mit geringem Kraftaufwand die Hand zwischen Patient und Matratze schieben können. Bei zu viel Spielraum der Finger ist der Druck zu groß, während der Druck zu gering ist, wenn es nicht gelingt, die Hand unter den Patienten zu schieben. Es ist wichtig, dass nicht zusätzlich ein anderes Hilfsmittel wie z.B. ein Gelkissen verwendet wird. Beachten Sie alle Sicherheitsmerkmale, müssen Sie keine Risiken befürchten. Verfügt das System über einen Leckagealarm, wird über Defekte informiert, durch die Luft entweichen kann.
Aufgrund der Geräusche der Pumpe des Systems klagen Patienten zu Beginn der Anwendung oft über eine gestörte Nachtruhe. In der Regel gewöhnen sich die Patienten jedoch schnell daran. Damit das System stets ordnungsgemäß funktioniert und alle Sicherheitsmerkmale gewährleistet sind, kommt es auf eine regelmäßige Wartung gemäß Herstellervorgabe an.

Fazit: Großzellige Wechseldrucksysteme zur Dekubitusprophylaxe, Wundheilung für akute Wunden und offene Wunden, können dabei unterstützend helfen, Dekubitus Wunden zu verhindern, eine Verschlimmerung zu vermeiden. Achten Sie auf die wichtigen Details, die in der Summe für den erfolg entscheidend sein können. Sparen Sie nicht am falschen Ende, sondern gehen Sie in die Kommunikation. Man findet immer Lösungen. 

Wie die Anwendungsbeobachtungen und Studien zeigen, haben sich Dekubitus Wechseldrucksystem in der Dekubitusprophylaxe bewährt. Die Wechseldrucksysteme sind als Matratzen und als Matratzenauflagen verfügbar. Sie kombinieren die Vorteile von Weichlagerung und Wechsellagerung von Patienten. Man kann nicht vollständig auf die Umlagerung von Patienten verzichten, doch kann die Umlagerung in größeren Zeitabständen erfolgen. Am effizientesten sind großzellige Wechseldrucksysteme mit Zellen im Durchmesser von mehr als 10 Zentimetern, da eine bessere Druckentlastung gewährleistet ist. Die Wechseldruckmatratze oder -auflage sollte abhängig vom Körpergewicht des Patienten eingestellt werden. Ein Leckagealarm informiert, wenn Luft durch defekte Zellen entweicht. Ein Dreikammersystem arbeitet mit zwei Kammern, die mit Luft gefüllt sind, während eine dritte Kammer leer ist.

* „Grad“ eines Dekubitus: der aktuelle Fachbegriff lautet „Kategorie“, der den Begriff „Grad“ abgelöst hat. Jedoch konnte sich der Begriff  umgangssprachlich nicht durchsetzen. Daher verwenden wir weiterhin den Begriff „Grad“ um Sie bei ihrer Recherche für das passende Hilfsmittel nicht mit Formalitäten zu belasten. 

 

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